Der Name Jacques Clemens ist ein Künstlername. Weder bin ich Franzose, noch trage ich einen französischen Namen. Warum dann der Name? Nun, das ist leicht erklärt. Er entstammt einer Wortkreation meiner lieben Mutter. Sie überraschte mich damit, als ich ihr meine Pläne eröffnete, meine Zeit und mein Talent nach Schule, Sport, Studium und Unternehmertum nun auf die Schriftstellerei zu fokussieren. Während Jacques eine künstlerische Abwandlung meines Vornamens darstellt, trage ich Clemens tatsächlich als zweiten Taufnamen.

Kurz nach Verlautbarung des erfolgten Starts meines ersten Buchprojekts „Sophia Storch“ fand ich auf der hellen Holzbar meines Elternhauses einen Brief. Adressiert war er an einen gewissen Herrn Jacques Clemens, gezeichnet von eben meiner Mutter. Im Brief bot sie mir ihre Hilfe bei diesem ersten Projekt an. Als erfahrene Lektorin und Buchverlegerin wusste sie, worauf es ankam. Und mit ihrer Hilfe wurde aus Sophia tatsächlich ein kunstvoll gestaltetes gedrucktes Buch. Es liegt in diesem Moment neben mir, so wie immer, wenn ich schreibe oder an meinen Projekten arbeite. Die bunte Titelseite habe ich selbst mit Acrylfarben gestaltet, den Schriftzug eigenhändig entworfen. Mit ihrer Farbenfreudigkeit regt sie stets meine Fantasie an und zaubert wundervolle neue Ideen in meinen Kopf.

Wer aber ist nun Jacques Clemens? Jacques Clemens ist Familienvater. Jacques Clemens ist liebender Ehemann. Jacques Clemens ist leidenschaftlicher Sportler. Jacques Clemens ist technischer Physiker. Jacques Clemens ist verspielt. Jacques Clemens ist ein Reisender, ein Abenteurer. Jacques Clemens ist mutig. Jacques Clemens ist einfühlsam.

Jacques Clemens ist aber vor allem begeisterter Liebhaber der deutschen Sprache! Ich habe Bücher in fünf verschiedenen Sprachen gelesen. Keine hat mich annähernd so fasziniert wie die Deutsche. Die Möglichkeiten an Wortkreationen, die Vielfalt an bildlichen Beschreibungen, das Blumenhafte, das Epische, das Dramatische. Nirgends fand ich diese Sammlung in solcher Pracht wie in der deutschen Sprache. Mehr dazu erzähle ich euch in einem meiner nächsten Blogbeiträge.

Im kommenden Beitrag gehe ich näher auf meine Beweggründe ein, mich dem Schreiben und der Verfassung umfangreicher Manuskripte zu widmen. Mein Weg ist bestimmt nicht der klassisch vorgezeichnete, aber in jedem Fall ein spannender!


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