Im letzten Blogbeitrag habe ich euch Einblicke in meine Beweggründe gegeben, mich mit Leib und Seele dem Schreiben zu widmen. Heute öffnen wir den Vorhang hinter die Kulissen meines zweiten abgeschlossenen Buchprojekts: Felserner Traum.

Eingebettet in die spektakuläre Berglandschaft der Ampezzaner Dolomiten möchte sich mein Protagonist, ein Anhänger des modernen Alpinismus, seinen größten Bergtraum erfüllen: Die einst schwerste Felskletterei der gesamten Alpen. Unterstützt wird er dabei von seinem treuen Gefährten und langjährigen Kletterfreund. Die beiden erleben 48 Stunden des vertikalen Ausnahmezustands. 

Die Geschichte basiert in wesentlichen Elementen auf wahren Begebungen. Erzählungen, Berichte und Erlebnisse dienten mir als Vorlage, um die Geschichte so hautnah und realitätsgetreu wie möglich zu verfassen. Sämtliche Berge, Felswände und Anstiege existieren. So auch die großen Helden des frühen Alpinismus, von denen die Rede ist. Mein Protagonist und sein getreuer Gefährte meistern im Verlauf der Geschichte zwei der geschichtsträchtigsten Anstiege in der Geschichte des alpinen Klettersports überhaupt. Über die Entstehung und Erstbegehung dieser Felswege könnte man Buchserien verfassen. Diesen Umstand habe ich genutzt und die beiden Wege in hyperrealistischer Form beschrieben. Diese hyperrealistische Beschreibung der felsernen Realität dient dem obersten Ziel, das ich mit dem felsernen Traum verfolge: Menschen das Nachempfinden eines Bergerlebnis dieser Art zu ermöglichen, die selbst nicht dazu aufbrechen können. Weil sie nicht über die Voraussetzungen dafür verfügen. Weil sie sich die Fähigkeiten dazu nicht aneignen konnten oder durften. Weil sie in ihrem Leben nicht die richtigen Menschen dafür getroffen haben. Weil ihnen die Ausrüstung, der Mut oder die Schwindelfreiheit fehlt. Ganz egal warum – jeder Mensch soll den felsernen Traum leben können, ihn spüren, hautnah. Die Felskanten förmlich unter den eigenen Fingern ertasten. Das Adrenalin in die eigenen Blutbahnen schießen lassen.

Mein Protagonist wandelt auf seinem Abenteuer auf den Spuren seiner großen Vorbilder: den Pionieren des frühen Alpinismus. Herausforderung für Herausforderung stellt sich ihm in den Weg. Mit Geschick, Finesse und dem nötigen Glück erreicht er zusammen mit seinem Gefährten schließlich das Objekt, mit dem er sich wochen- und monatelang auseinandergesetzt hatte: Die verkehrte Riesentreppe. Unverkennbar die Schlüsselstelle in seinem kühnen Felsprojekt.

Ob Kraft und Moral ausreichen, um siegreich nach Hause zu kehren? Oder wird sich der steinerne Gaul aufbäumen und ein weiteres Mal seiner reitenden Felsritter entledigen, wie er es schon oft zuvor getan hat?

Die Antworten darauf findet ihr hoffentlich bald in meinem Heldenepos in der Verpackung eines POV-Abenteuerromans. Das fesselnde Manuskript sucht aktuell noch nach einem geeigneten Verleger. Ich hoffe sehr, euch die einzigartigen Einblicke in die Akrobatik des alpinen Felskletterns bald auf offizieller Plattform präsentieren zu können. Ein Werk als Ausprägung des Hyperrealismus – nicht auf Leinwand, sondern gedruckten Buchseiten.

Nächstes Mal tauche ich tiefer in meine Liebe zur deutschen Sprache ein. Freut euch auf blumige Ausschmückungen und dramatische Spannungsbögen inklusive einiger Beispiele aus der Weltliteratur.


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